Superfood Dinkel genügt nicht!


In der Werbung hört man immer wieder Superfood Dinkel.  Der Bürger denkt dann dieses Superfood ist hochwertig. Für mich ist dieses Müsli oder dieses Brot kein Superfood und auch nicht besonders wertvoll, wenn es nicht aus Bio-Dinkel hergestellt wurde.  Auf alle konventionellen Getreidefelder kommen nicht nur bei Bedarf Agrarchemie darauf, sondern standardmäßig Halmverkürzer und Agrarchemie, damit der Halm kürzer wird und die Ähre mehr Ertrag bringt. So kann man billiger produzieren und deshalb kosten alle Getreide auch der Dinkel in konventioneller Qualität nur ca. halb so viel wie in Bio-Qualität. Häufig liest man in Büchern der Dinkel verträgt keinen Kunstdünger. Mit der entsprechenden Agrarchemie verträgt auch der Dinkel Kunstdünger und kann somit wie alle anderen Getreide billiger produziert werden. Doch dieser konventionelle Dinkel der mit Agrarchemie billig produziert wird,  ist für mich kein Superfood mehr und entspricht sicher nicht mehr dem von Hildegard von Bingen empfohlenen Dinkel. Auch die Begriffe Natur sind nicht geschützt. Backt jemand Brot ohne Zusatzstoffe, die bei Bio-Brot sowieso nicht erlaubt sind, dann ist dieses Brot für mich zu wenig Natur, wenn konventionelle Rohstoffe mit all ihren Agrargiften verwendet werden.

Die Agrargifte sind ja nicht nur in den Backwaren, sondern reichern sich ja auch in der Erde an. Professor  Séralini hat diese Agrargifte untersucht und sagte: „ Ich würde nicht in Ruhe sterben können, wenn ich verschweigen würde was wir herausfinden“. Ihn beunruhigt die Zusammensetzung dieser Schadstoffe und dass  viele Kinder weltweit daran sterben werden. Séralini ist nicht der einzige Wissenschaftler, der vor Agrargiften warnt. Wir nehmen diese Warnungen ernst und und haben deshalb unseren Betrieb auf Voll-Bio umgestellt und backen nur noch mit Biozutaten. Unsere Getreide und Mehle beziehen wir ausschließlich von anerkannten Anbauverbänden wie Bioland, Demeter, Naturland.

In Niedersachsen sind bereits 60 % der Brunnen unbrauchbar für Trinkwasser. Man muss daher immer neue Quellen oder tiefere Wasserreservoire erschließen. Die Folgeschäden verlagert unsere Regierung auf unsere Kinder und Enkelkinder statt die Kosten auf die Agrarchemie aufzuschlagen, damit möglichst wenig ausgebracht wird und der Preisunterschied zu Bio geringer wird. Wenn ein regionaler Metzger bei einem Kleinbauern einkauft der nicht biozertifiziert ist,  jedoch ohne Fremdfutter biologisch arbeitet, dann kann dieses Fleisch durchaus hochwertiger sein, als das Fleisch von einem Bio-Großproduzenten. Doch unsere Regierung macht weiterhin eine Politik bei der immer mehr Kleinbauern, auch Bio-Bauern ihren Hof aufgeben müssen, obwohl eine artgerechte Tierhaltung mit Kleinbauern wesentlich besser funktioniert als mit immer größeren Betrieben. Doch keine Angst der Mensch verträgt Agrargifte. Die meisten sogar viel mehr als die Grenzwerte zulassen. Falls Sie zu denen gehören die wenig vertragen, dann haben Sie eben Pech gehabt oder noch besser steigen Sie um auf unsere Bio-Brötchen, unser Bio-Brot und unseren Bio-Kuchen. Wer Dinkel bevorzugt, dem empfehlen wir unsere Bio-Fitnesssemmeln, Bio-Dinkelschrippen und unser Bio-Dinkel- Vollkornbrot und -Brötchen. Meine Erfahrung ist, dass eine überwiegend gesunde möglichst Agrargift freie Nahrung meine Gesundheit und Fitness verbessert.

Kaufbeuren, 06. Oktober 2019, Rudolf Posselt


Wie gefährlich sind Pestizide?


Das bekannteste Agrargift ist wahrscheinlich Glyphosat. Es enthält einen Cocktail mit mehr als 20 Beistoffen die bis zu 1000 mal giftiger sind als Glyphosat. Diese Beistoffe sind Betriebsgeheimnis und werden nicht untersucht. Der Molekularbiologe Professor  Séralini hat Fütterungsversuche mit Maispellets bei Ratten durchgeführt. Bei diesem Futtermittel lag der Glyphosatgehalt unter der für Menschen zulässigen Höchstgrenze. Er führte diese Versuche nicht wie üblich nur über 3 Monate sondern über 24 Monate durch.  Nach 4 Monaten entwickelten sich Tumore die immer größer wurden. Todesursache war schließlich die Größe der Tumore. Weiterhin stellte er Leber und Nierenschäden fest und Störungen der Sexualhormone und der Hirnanhangdrüse.  Professor  Séralini sagt: „Ich würde nicht in Ruhe sterben können wenn ich verschweigen würde was wir herausfinden“. Ihn beunruhigt die Zusammensetzung dieser Schadstoffe und dass  viele Kinder weltweit daran sterben werden.

In Argentinien erhöhte sich in Gebieten mit hohem Glyphosateinsatz die Zahl der Missbildungen und behinderter Kinder um 400 %.  Die Argentinier sagten: Das Gift und die behinderten Kinder werden auch mit diesen Futtermitteln zu euch kommen. Der Glyphosatgehalt deutscher Muttermilch lag bei Untersuchungen schon doppelt so hoch wie erlaubt. Die Wissenschaftler streiten sich nun welche Studien man anerkennen darf. Die kritischen Mitarbeiter von Professor  Séralini wurden bereits entlassen und dies geschieht seit Jahren bereits weltweit. Denn es geht um Milliarden. In den Instituten für Risikobewertung und Festlegung von Grenzwerten laufen die Arbeitsverträge von kritischen Wissenschaftler meist schnell aus.

Hunderte Landwirte haben bereits ebenfalls Krankheitszunahme bei Zufütterung industrieller Futtermittel festgestellt. Ein dänischer Schweinemäster stellte schwere Missbildungen durch glyphosathaltige Futtermittel bei seinen Ferkeln fest. Die gleichen Missbildungen wurden bereits bei 13 dänischen Kindern festgestellt.

Sehen Sie sich dazu die beiden Dokumentationen über Glyphosat an.

Gift im Acker - Glyphosat, die unterschätzte Gefahr?
https://www.youtube.com/watch?v=UCh_Qe79i-w

Roundup (Glyphosat) - Das stille Gift
https://www.youtube.com/watch?v=D1VWcSaUiHo


Institute die zum Schutze der Bürger eingerichtet wurden um Gesundheitsgefahren abzuwehren sind inzwischen unglaubwürdig, da die Konzerne diese Studien selbst durchführen. Dies betrifft die Gefahr von  Medikamenten, Impfschäden , Mobilfunk, Schadstoffen in Wasser, Luft und Erde. Die Folge davon ist: Die Krebserkrankungen und Zivilisationskrankheiten nehmen zu und nicht ab. Den gläsernen Bürger haben wir schon. Doch wir brauchen den gläsernen amtlichen Wissenschaftler, welcher die Grenzwerte für Schadstoffe festlegt.

Wenn Landwirte sagen meine Tiere werden krank, wenn ich glyphosathaltiges Kraftfutter meinen Tieren gebe, dann ist dies für mich aussagekräftiger, als von der Industrie bezahlte Studien, welche die unbedenklichkeit bestätigen. Wir backen aus Überzeugung nur noch mit Bio-Zutaten! Ich esse zwar überwiegend Bio-Lebensmittel, jedoch nicht nur Bio. Sie brauchen auch keine Angst zu haben dass sie krank werden wenn sie nicht Bio essen, denn die meisten Menschen vertragen mehr Agrargifte als die Grenzwerte zu lassen. Meine Erfahrung ist, dass eine überwiegend gesunde, möglichst Agrargift freie Nahrung meine Gesundheit und Fitness verbessert.

Der Gesundheitsminister sollte dafür sorgen dass die Menschen bis ins hohe Alter gesund bleiben und nicht zum  Wohle der Pharmakonzerne  ständig auf Medikamente angewiesen sind. Statt der Pharmaindustrie 2,5 Milliarden Euro Subventionen für die Entwicklung von Medikamenten zu gewähren, sollten diese Gelder besser für vom Staat bezahlte Wissenschaftler und Universitäten ausgegeben werden. Diese könnten dann den Konzernen die Kosten für die Prüfung ihrer Medikamente und Pestizide auf Gesundheitsschäden und Grenzwertfestlegung abnehmen. Nur so kann erreicht werden, dass man diesen amtlichen Instituten wieder vertrauen kann und dass die Pharmaindustrie Medikamente entwickelt welche die Menschen gesund macht und nicht krank hält. 

In Niedersachsen sind bereits 60 % der Trinkwasserbrunnen für Trinkwasser nicht mehr zu gebrauchen. Durch die Überdüngung mit Stickstoff entweichen Stickoxide in die Atmosphäre Diese Stickoxide sind als Treibhausgas 300 mal so schädlich wie CO2 . Durch die Überdüngung ist bereits 20 % des Ostseebodens biologisch tot. Sehen sie dazu den Vortrag von Felix Prinz zu Löwenstein:
„Die Zukunft der Landwirtschaft“
https://www.youtube.com/watch?v=amjusM-FuK0

Mit der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft kann der CO2 Ausstoß von Mensch und Industrie problemlos neutralisiert werden. Liebe Fridays for future Aktivisten habt ihr das richtige Konzept? Mit Kohlekraftwerke schließen und Strom vom Ausland beziehen könnt ihr die Welt nicht retten. Unsere Politiker fördern immer noch die konventionelle Landwirtschaft, damit unsere Landwirte am Weltmarkt konkurrenzfähig sind. Die deutsche Landwirtschaft erlöst etwa jeden vierten Euro im Export und importiert im Gegenzug Futtermittel. https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Markt-Handel-Export/_Texte/Agrarexport.html?docId=1307100
Die Schiffe dürfen ohne Steuern auf Treibstoffe die Luft verpesten. Damit der überzogene globale Warenverkehr bestehen oder erhöht werden kann, soll der deutsche Bürger sich schämen, wenn er eine Fernreise unternimmt und soll durch zusätzliche CO2 Steuern für das warm halten seiner Wohnung  bezahlen. Russland ist uns da weit voraus. Sie setzen auf Selbstversorgung und beschränken Agrarimporte. Dies ist echter Umwelt- und Klimaschutz. Der sogenannte menschengemachte Klimawandel wird von vielen Wissenschaftlern kritisch gesehen. Siehe dazu: kla.tv/11674

Die Grünen haben bei der Europawahl am meisten Stimmenzuwachs erreicht. Doch mit ihrer Forderung nach Abschaffung des Benzin und Dieselmotors fördern sie die Umweltzerstörung. Informieren Sie sich mit der Doku: „So wirkt sich der Lithium-Abbau auf die Umwelt aus“.
https://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/2019112-so-wirkt-sich-der-lithium-abbau-auf-die-umwelt-aus-clip

Die Regierungsparteien könnten die Grünen überholen, wenn sie von dem Wahlprogramm der ÖDP einiges übernehmen würden und Forschungsgelder vergeben würden zur Entwicklung besserer Batterien. Dies mit der Auflage, dass deren Entwicklungen nicht patentiert werden dürfen und öffentlich zugänglich sind, damit diese nicht wegen Patentabsicherung zu lange zurückgehalten werden. Oder zum Schutze bestehender Systeme aufgekauft und verhindert werden. Falls unsere Regierung an der globalen Umweltzerstörungspolitik fest hält, wird sie mit weiteren Stimmenverlusten rechnen müssen. Wenn ein Lebensmittelskandal auftaucht dann sind es die bösen Landwirte und nicht unsere Politiker, die falsche Rahmenbedingungen setzen. Wo bleibt das Programm zur schrittweisen Einpreisung der Folgekosten durch Agrargifte? Unsere Regierungsparteien sollten nun endlich den richtigen Weg einschlagen und sagen: Es war ein Fehler unsere Landwirte gemeinsam mit der Agrarindustrie zu Intensivlandwirten mit Kunstdünger und Agrargiften umgeschult zu haben, denn so zerstören wir die Fruchtbarkeit und Artenvielfalt auf unserem Planeten und rauben vielen Menschen ihre Gesundheit.

​Kaufbeuren, 06. Oktober 2019, Rudolf Posselt